| Der Stein in der Kurve – Was hat Motorrad fahren mit Führung zu tun? Stellen Sie sich vor, Sie fahren für Ihre Verhältnisse relativ schnell um eine Kurve und sehen plötzlich genau auf Ihrer Ideallinie einen Stein. Die normale Reaktion beim Treffen auf ein Hindernis ist folgende: Gedanken: Mist, ein Stein, hoffentlich fahre ich da nicht drauf! Gefühle: Schreck und Angst vor einem Sturz, oder auf die andere Fahrbahnseite zu kommen und in den Gegenverkehr zu kommen Körper: Verspannt und versteift sich. Die Augen fixieren das Hindernis! Körperliche Handlungseinschränkung – man fährt wie ein Anfänger. Wie fahren Sie mit welcher Einstellung bei Regen oder im Herbst, wenn Sie wissen, dass alle Straßen mit nassem Laub, oder dem Ackerdreck von Landmaschinen belegt sind? Negierungen werden von unserem System gelöscht! Unser Gehirn ist nicht in der Lage negative oder abstrakte Informationen in „seine Sprache“ nämlich Bilder umzuwandeln. Deshalb wird bei der Aussage: „hoffentlich fahre ich da nicht drauf!“ das nein eliminiert und unser Energiesystem bekommt den Auftrag auf diesen Stein zu fahren. Das Motorrad fährt automatisch auf den Stein, gesteuert über unsere Fixierung von unbewussten Gedanken, Emotionen und Körperreaktionen. |
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| Der Stein in der Kurve – Was hat Motorrad fahren mit Führung zu tun? Unsere Gedanken bestimmen das Ergebnis ... Die gesamte Energie meines Systems macht nichts anderes als meinen Gedanken recht zu geben und setzt alles in Bewegung, um gedankliche Bilder Realität werden zu lassen. Unterstützung liefern dabei die begleitenden körperlichen Reaktionen und unsere Emotionen. Außerdem wird der Stein mit dem Attribut eines gefährlichen Hindernisses bewertet. Dadurch befindet sich der Fahrer in einem „Vermeidensmodus“ und hat Angst. Dafür gilt das gleiche Gesetzt wie in Fall 1. Ich definiere wovor ich Angst habe, also benenne ich den Vermeidensfall und manifestiere ihn durch die Fixierung meiner Gedanken, Emotionen und Energie. Der Stein wird unausweichlich. Die wirkungsvollste Möglichkeit sich vor Lösungen zu schützen ist Probleme zu begründen. Erkläre ich wie der Stein in die Kurve gekommen ist, aus welchem Material er besteht, wie lange er da schon liegt und wer Schuld daran ist, oder konzentriere ich mich darauf den Stein zu umfahren? Betrachte ich Probleme und begründe ihre Existenz, oder stelle ich mir mögliche Lösungen vor? Das Resultat ist ein anderes! Für unser Gehirn ist eine Information identisch, egal ob sie real über unsere Sinne wahrgenommen wird, oder ob wir sie uns nur vorstellen. Das bedeutet: Ausgedachte Probleme sind für unser Gehirn ebenso real wie vorgestellte Lösungen… Richte ich meinen Blick auf den Stein in der Kurve, so lenke ich meine Energie darauf den Stein zu „treffen“. Mein ganzes System ist damit beschäftigt alle Beteiligten einzubeziehen, um meinen Wunsch zu realisieren – Bums! Je untrainierter, schneller, schräger, gestresster, eingeengter und verkrampfter ich bin, desto besser gelingt das. |
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| Der Stein in der Kurve – Was hat Motorrad fahren mit Führung zu tun? Was wollen Sie wirklich? Richte ich meinen Blick auf die Stelle, an der ich den Stein passieren möchte geschieht genau das gleiche. Mein ganzes System ist damit beschäftigt alle Beteiligten einzubeziehen um meinen Wunsch zu realisieren – flutsch! Je trainierter, langsamer, gerader, entspannter, befreiter und lockerer ich bin, desto besser gelingt das. Betrachtet man noch dazu die Masse des Steines in Relation zu der noch vorhandenen freien Fläche der Straße gibt es meist ein Verhältnis von 1 : 25. Das bedeutet man ignoriert 25 Möglichkeiten wegen eines Problems…. Lassen wir es nur 5 Möglichkeiten sein, welche wir betrachten wollen. Ziele und Belohnung: Ich achte darauf mir Ziele zu setzen, bei deren Erfüllung nur ich selbst beteiligt bin. Denn anders kann ich auch keine Verantwortung für das Ergebnis übernehmen – nie Stolz empfinden. In einer Zeit in der ich an meiner Sichtweise und meinem Verhalten etwas verändern will, kommt es vor, dass ich mich dabei ertappe doch wieder die „alte Variante“ benutzt zu haben. Wenn ich mich darüber ärgere, dass ich das wieder getan habe, „bestrafe“ ich mein System. Wenn ich mich aber darüber freue, dass ich die alte Verhaltensweise als solche erkannt habe, belohne ich mein System für die Erfüllung meines Wunsches und es wird mich dabei unterstützen meine Aufmerksamkeit noch weiter zu schärfen. Ich erkenne den eingenommenen Fokus und kann wählen worauf ich ihn richten neu ausrichten will. Nutzen: Betrachte ich eine Situation nicht als gut oder schlecht, sondern neutral, als eine Ausgangslage, die ich verändern möchte, befreie ich mich von der Fokussierung auf das Hindernis, kann eine neue Sichtweise einnehmen und bin dadurch in der Lage mögliche Wege für gewünschte Ziele zu wählen. Indem ich reflektiere und mir sowohl bewusst mache, an welcher Stelle ich mich befinde, was gerade passiert, als auch wo mein Ziel ist und dann wähle, welchen Weg ich gehe, übernehme ich Verantwortung für Resultate und Konsequenzen! |
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| Der Stein in der Kurve – Was hat Motorrad fahren mit Führung zu tun? Der Coach Manfred Mäntele arbeitet selbständig als Berater und Coach. Er unterstützt Führungskräfte im Vertrieb bei der Optimierung ihrer Resultate. Interessante und anspruchsvolle Aufgaben bei namhaften internationalen Unternehmen ermöglichten ihm fundierte Kenntnisse sowohl im Vertrieb und Marketing als auch im Management der Pharmazie, IT- und Kfz-Branche zu erwerben. Zu seinen langjährigen Kunden zählt heute noch Harley-Davidson, für die er 8 Jahre als District Manager und Brand Manager tätig war. Mehr als 500.000 Motorradkilometer auf Straßen der Welt, über Rennstrecken und durch den Sand der Sahara haben seine Sinne für Wege und Ziele geschärft und Ihn gelehrt, wie eng verbunden Sichtweisen und Resultate sind. Er liefert Ihnen sowohl Ansätze für neue Perspektiven und Verhaltensweisen, als auch die Werkzeuge und Hilfsmittel diese in Ihren Tagesablauf zu integrieren. ©2006 / Kontakt: Manfred Mäntele Waldhofstr. 165 68169 Mannheim Telefon 0170 - 48 23 035 maentele [at] blickfuehrung . de | www.blickfuehrung.de |
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